Auf den Putz gehauen: Putz entfernen und Wand sanieren

Putz von der Wand abschlagen

Nachdem die Wände im Haus nun größtenteils von Spanplatten befreit sind, haben wir den Putz darunter überprüft. Dabei entdeckten wir, dass er an vielen Stellen bröckelig ist. Teilweise kam er uns sogar direkt beim Entfernen der Wandverkleidung entgegen.

Warum so viel Mühe mit dem Putz?

Das fragte ich mich am Anfang auch. Schließlich werden die Außenwände ja sowieso mit Trockenbauelementen und Dämmung verkleidet. Dann habe ich gelernt, dass man unbedingt den „Untergrund“ unter dem Trockenbau richtig befestigen sollte. Sonst kann es passieren, dass plötzlich hinter der Trockenbauwand loser Putz von der Wand rieselt. Liegen die Steine des Mauerwerks offen hinter dem Trockenbauelement, kann es passieren, dass mal ein Stein herausfällt, ohne dass man es merkt. Für Wärmedämmung und Haus-Stabilität ist das nicht besonders förderlich. Deswegen sollten auch verkleidete Innenwände immer ordentlich verputzt sein. Das gibt der Wand auch noch zusätzliche Stabilität.

Putz entfernen – Eine staubige Angelegenheit

Als erstes haben wir geprüft, an welchen Stellen der Putz besonders locker saß. Teilweise fiel er schon herunter, wenn man die Wand nur mit den Händen berührt hat. Manchmal fiel er auch herunter, ohne dass wir überhaupt irgendetwas tun mussten. An einer Stelle an der Treppe kam uns direkt eine ganze „Platte“ Wandputz entgegen, als wir die Wandverkleidung entfernten. Den restlichen losen Putz habe ich dann mit einem kleinen Hammer und einem Meisel abgeklopft.

Eine Atemmaske ist dabei übrigens unerlässlich. Das Foto oben ist nicht unscharf, es hängt nur jede Menge Staub im Raum! Am Ende des Tages waren meine Haare und Wimpern grau vom Staub.

Der Putz ist ab – Wie geht’s weiter?

Im nächsten Schritt müssen wir nun die offenen Wandstellen wieder verputzen. Damit starteten wir am Samstag.
Wie ich das Verputzen gelernt habe und was dabei herausgekommen ist, erfahrt ihr dann im nächsten Beitrag.